Das Risiko der Krankheit Hautkrebs wird oft unterschätzt. Doch auch diese Krebsart ist eine gefährliche Krankheit, wie der Krebs im Allgemeinen. Wie für jede Krebsart gibt es auch für den Hautkrebs mehrere Ursachen, die den Menschen oft nicht wirklich bewusst sind.
An erster Stelle der Risikofaktoren steht die UV-Einstrahlung auf die Haut. Menschen, die viel der Sonne oder dem künstlichen Sonnenlicht in Form der Solarbestrahlung (Sonnenbank) ausgesetzt sind, sind häufiger gefährdet als andere. So werden Bewohner der Gebirge mit erhöhter Strahlenbelastung häufiger vom Krebs befallen, als Bewohner kälterer und weniger strahlenbelasteteren Gegenden. Die UV-Strahlen hinterlassen kleine Schäden im Erbgut der Haut, die dafür sorgen, dass Zellen zerstört werden.
Besonders hellhäutige Typen müssen auf erhöhte Sonnen- bzw. UV-Einstrahlung achten und verzichten, wenn sie sich dem Risiko entziehen bzw. vorbeugen wollen. Weitere Ursachen für Hautkrebs sind lapidare Hauterkrankungen, die nicht richtig behandelt werden. So zum Beispiel müssen Pigmentierungsstörungen regelmäßig untersucht und beobachtet werden.
Der Umgang mit Giften und Chemikalien ist ebenfalls ein Risikofaktor für die Haut, auch wenn diese gar nicht mit den Giften in Berührung kommt. Pflanzenschutzmittel beispielsweise greifen im regen Umgang aus der Ferne die Haut an und zerstören Hautzellen. Aber auch Pflege- und Kosmetikartikel können Ursache für Hautkrebs sein. Man denkt es gar nicht, aber einige Untersuchungen und Forschungen haben ergeben, dass immer mehr Pflegeprodukte mit krebserregenden Stoffen versehen sind.
Für den Verbraucher meist nicht sichtbar und erkennbar, cremen sie sich mit krebserregenden Stoffen ein, die direkt in die Haut einziehen. So sind Schminkprodukte auch oft davon betroffen. Nicht umsonst werden die meisten Schmink-, Pflege- und Kosmetikartikel an Tierversuchen getestet. Andere Firmen allerdings werben für ihre reinlichen Produkte ohne krebserregende Stoffe. Gefährdet sind außerdem Personen mit einer hohen Anzahl von Muttermalen. Als hoch bezeichnet man hier 50 Muttermale. Diese Muttermale müssen ständig beobachtet und von ärztlicher Seite untersucht werden.