Hautkrebs ist ein bösartiger Hauttumor und zählt zu den gefährlichsten Krebsarten, welche ein Mensch bekommen kann. Im Vergleich zu vielen anderen Tumoren bildet der Hauttumor innerhalb kürzester Zeit schon erste Ansiedlungen in den menschlichen Organen. In Deutschland sterben jährlich ca. 2500 Menschen an dem schwarzen Hautkrebs. Die Erkrankung ist im Vergleich zu anderen Krebsarten wie zum Beispiel Lungen-, Brust- oder Darmkrebs eher selten. Besonders in der Südhalbkugel, primär in Australien und Neuseeland, tritt Hautkrebs auf. Besonders Frauen sind von dem Hautkrebs betroffen, Männer im Vergleich eher selten.
Hautkrebs kann nicht nur an sonnenbeschienenen Stellen entstehen, sondern auch vortrefflich an Rücken, Bauch oder aber auch an den Gliedmaßen. Bei den Männern befällt der Hautkrebs häufig die Rumpfregion, wobei er bei Frauen eher an Armen und Beinen auftritt. Nur in sehr wenigen Fällen zeichnet sich Hautkrebs an schlecht ersichtlichen Körperstellen ab, wie zum Beispiel unterhalb der Zehennägel oder unter den Fingernägeln. Desweiteren kann sich der Hautkrebs aber auch in den Zehenzwischenräumen oder an den Schleimhäuten bilden. Besonders betroffen von Hautkrebs sind Personen im Lebensalter von 63-68.
Der Hauptrisikofaktor, welcher das Hautkrebsrisiko unterstützt ist der Sonnenbrand. Dabei spielt jedoch nicht wie häufig vermutet die Länge des Sonnenbadens eine Rolle, sondern die Anzahl der Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend. Also denken Sie daran, Ihr Kind vor Sonnenbränden zu schützen durch Sonnenmilch, Kopfbedeckungen etc. Ebenso die künstliche Bräune aus dem Solarium ist gefährlich und kann zu einem Hautkrebs führen, da die künstlichen Sonnenstrahlen noch intensiver sind, als die natürlichen Sonnenstrahlen.
Besonders Menschen, welche hellhäutig sind und rote Haare haben, müssen sich schützen. Auch Personen mit vielen Muttermalen haben ein hohes Hautkrebs Risiko. Die erbliche Veranlagung kann das Hautkrebsrisiko beeinflussen. Man sollte nicht vergessen, zwischen mehreren Hautkrebstypen zu differenzieren, da alle Hautkrebstypen unterschiedlichste Risiken beinhalten und auch unterschiedliche Behandlungsweisen erfordern.