Dermatitis

Der medizinische Begriff für eine Erkrankung der Haut ist Dermatose. Zuständig für derlei Krankheitsbilder ist der Dermatologe, also der Hautarzt. Dermatitis, oft auch „Lederhaut" oder Ekzem genannt, ist eine Entzündung der Haut. Allerdings ist Dermatitis ein Oberbegriff und die Lederhaut wie auch das Ekzem lediglich als untergeordnete Gruppe zu verstehen. Da die Haut das größte Organ des menschlichen Körpers darstellt und als Abgrenzung zur Umwelt den meisten Einflüssen ausgesetzt ist, kommt es häufig zu Hauterkrankungen. Dermatitis stellt insoweit eine der menschlichen Krankheiten dar, die am häufigsten auftreten.

Verschiedene Formen der Dermatitis

Weit verbreitete Ausgestaltungen der Dermatitis sind Bläschen, Flecken, Quaddeln oder Zysten. Formen und die Ausbreitung der Symptome sind je nach konkretem Befall und Krankheitsgrad verschieden. Auch Erhebungen der Haut namens Papel, Schuppen oder Geschwüre zählen zu Formen der Dermatitis.

Möglichkeiten der Dermatitis Therapie

Die Arten der Anwendungen und Zusammenstellungen der Medikation bei Dermatitis variieren je nach Ausgestaltung des Hautbildes. Eine Therapie der oben genannten Hautinfektionen wird häufig durch eine lokale Behandlung, also nur direkt an und auf den bestehenden Symptomen, durchgeführt. So kann das verwandte Arzneimittel lokal und konzentriert wirken und Nebenwirkungen werden soweit als möglich vermieden. Meist empfehlen Ärzte eine Zusammensetzung von Salben (als Grundlage) sowie bestimmten Wirk- und Zusatzstoffen.

Die in der Apotheke eigens hergestellte Mixtur wird sodann regelmäßig von der betroffenen Person auf die erkrankten Körperstellen aufgetragen. Auch die dauerhafte Verwendung von bestimmten Stoffen (sog. Seidentextilien) oder mit Wirkstoffen versehene Verbände stellen eine wirksame Behandlung der Dermatitis dar. Feuchte Umschläge und heilende Bäder können den Krankheitsverlauf deutlich mildern und verkürzen. Besteht ein akuter Befall der Haut, werden zudem Antibiotika und ähnliche Medikamente verschrieben. Oftmals ist ein erneuter Befall des Betroffenen durch die jeweilige Ausgestaltung der Dermatitis nicht auszuschließen.

 

Dr. Pierre Ricaud - Ihr Anti-Age-Experte