Allergie - Latexallergie

In Latexhandschuhen, die gepudert sind, Luftballons, Schnuller und Kondome ist Latex enthalten. Eiweißbestandteile des Naturkautschuks können Latexallergien auslösen.

Latexallergie - Symptome

Eine Latexallergie kann unterschiedliche Symptome auslösen. Dies können beispielsweise Hautausschläge, ein allergischer Schnupfen und allergisches Asthma sein. Diese Allergie kann lebensbedrohlich werden, wie beispielsweise bei einer Operation. Das Operationsmaterial kann latexhaltig sein und im schlimmsten Fall, bekommt der Patient einen allergischen Schock. Die behandelnden Ärzte müssen daher unbedingt über die Krankheit informiert werden. Viele Patienten weisen eine Kreuzallergie auf. So kann ein Betroffener zum Beispiel gegen eine Zimmerpflanze allergisch reagieren, die dem Latex sehr ähnlich sind. Latexallergien können vor allem Krankenschwestern, Pfleger, und Ärzte haben. Akute allergische Beschwerden lassen sich mit Medikamenten behandeln.

Latexallergie - Vorsichtsmaßnahmen

Wenn ein Mensch eine Latexallerige aufweist, sollte dieser immer entsprechende Notfallmedikamente dabei haben. Dies sind zum Beispiel Antihistaminika und Kortison als Tropfen oder Adrenalin als Dosieraerosol. Ein solches Notfallset bekommt der Allergiker beim Allergologen oder beim Hausarzt.

Latexallergie - Tipps

Ein latexfreies Erste-Hilfe-Set sollte zu Hause oder im Auto gelagert werden. Im Notfall sollte immer auf die Allergie hingewiesen werden. Es gibt Notfallarmbänder oder eine SOS-Kapsel, die man bei sich führen kann. Darin wird die Allergie eingetragen, so dass im Notfall der Arzt handeln kann. Vor einer Behandlung beim Arzt oder im Krankenhaus, sollte abgeklärt werden, ob eine latexfreie Behandlung möglich ist.

Betroffene Menschen, die in medizinischen Berufen arbeiten, müssen auf ungepuderte oder latexfreie Schutzhandschuhe zurückgreifen. Klebestoffe, die Latex enthalten, müssen gemieden werden. Dies können beispielsweise Teppichkleber sein. Am besten verlegen Allergiker keine Teppiche, da auch im Teppichrücken Latex vorhanden sein kann. Der Umgang mit Haushaltshandschuhen, elastischen Binden, Kondomen, Luftballons, Radiergummis, Badesandalen oder Schwimmbrillen sollte gemieden werden. Im Handel gibt es auch latexfreie Kondome, die aus Polyurethan bestehen.

 

Hautkrankheiten Ratgeber - Allergie - Latexallergie
Dr. Pierre Ricaud - Ihr Anti-Age-Experte